Ich sehe, wie du gehst,
in deinem Arm wiegst du die Welt.
Ich spüre, wie du stehst,
in deinem Blick erklingt der Mut.
Ich höre, wie du lebst,
Luft durchdringt dein Herz.
Ich weiß, wie du bist,
in deinem Meer versinkt dein Ich.
Trau dem Wind, seine Worte leiten dich.
Bleib ein Kind, seine Unschuld ist unendlich.
Fall ins Licht (!)
Du bleibst mit Geduld,
an deinem Ort steht die Welt still.
Du gehst Schritt für Schritt,
lässt los, was kommen will.
Du rennst schnell davon,
zum Horizont, der morgen lebt.
Du fliegst in die Luft,
dem Himmel nah erhebt dich der Sinn.
Bleib ein Kind, deine Worte leiten mich.
Trau dem Wind, seine Unschuld ist unendlich.
Fall ins Nichts.
Fall ins Licht.
Sonntag, 15. April 2012
Samstag, 24. März 2012
Der Sinn des Lebens.
--------------------------------
-Der Sinn des Lebens ist Sterben-
----------------------------------
Im Leben wirst du Dinge bekommen - und lernen, dass du sie wieder verlieren wirst.
Im Leben werden Personen zu dir kommen - und sie werden wieder gehen.
Im Leben wirst du lernen zu leben - und sterben.
Der Sinn des Lebens ist ein Thema, dass von jedem erfragt wird, und niemand zu beantworten weiß. Denn es gibt keine Antwort. Es gibt nur Meinungen.
So ist meine Meinung über den Sinn des Lebens einfach. Leben ist Sterben. Gewinnen ist Verlieren. Kommen ist Gehen. Nichts ist in unserem Leben ewig, nichts gehört für immer uns, nichts bleibt immer bei uns. Zu erkennen, dass unser Dasein einen Anfang und ein Ende hat ist ernüchternd, aber realistisch.
Wenn wir erkennen, dass das, was wir besitzen, uns irgendwann verloren geht, löst sich unser starres Festhalten.
Wenn wir erkennen, dass die, die wir kennen, uns irgendwann verloren gehen, lässt uns unsere Bindungen mehr schätzen, aber auch erkennen, dass wir sie loslassen müssen, wenn es an der Zeit ist.
Wenn wir erkennen, dass wir eines Tages sterben müssen, erleichtert es unser Leben und nimmt uns die Angst, gibt uns Vertrauen und Zuversicht.
Es klingt traurig: Der Sinn des Lebens ist Sterben. Das ist es nicht. Allen Lebens ist der Tod vorherbestimmt. Es gibt einen Anfang, den wir kennen. Das Ende kennen wir nicht, wir wissen nur, dass es kommt.
Anfang und Ende sind aber nur zwei Begrenzungen. Was zwischen diesen Begrenzungen passiert, liegt in unserer Hand. Wer seine Grenzen kennt, der versteht es, grenzenlos zu werden.
Vielleicht müssen wir erst unseren Tod verstehen, um leben zu können, wie wir es wollen. Ein Leben ist geprägt durch Trauer, durch Angst, durch Zweifel, aber auch durch Freude, Liebe und Glück. Warum? Es gibt ein asiatisches Zeichen, welches sich Yin-Yang nennt. Yin und Yang sind Gegensätze, die sich doch gegenseitig im Gleichgewicht halten. Yin und Yang ist deshalb so faszinierend, weil es nicht nur die Gegensätze betrachtet, sondern auch ihre unmittelbare Verbundenheit und Abhängigkeit, also wird aus den zwei Extremen, das Ganze: der Kreis/ die Kugel. Wenn wir also nicht nur die Extreme unseres Lebens betrachten, sondern das Ganze, dann können wir unbeschwert sein, weil so etwas wie Bedeutung nicht mehr existiert.
Wir müssen in unserem Leben Prioritäten setzen. Wer bin ich? Was will ich? Wo will ich hin?
Wenn wir, gründend auf diesen Prioritäten, in den Tag hinein leben, wenn wir vertrauen und uns selbst bewusst sind...
Dann trägt jeder Schritt unseren Körper voran, und jeder Schritt bedingt den nächsten - und aus zwei Schritten werden Hundert und aus Hundert Tausend. Aus einem Schritt folgt eine Reise, die das Leben lang andauert. Wir kennen keinen festen Weg, und das ist es, was unser Leben spannend macht. Wir laufen, ohne zu wissen wohin - aber wir wissen, dass wir ankommen werden.
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-Der Sinn des Laufens ist das Ankommen-
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-Der Sinn des Lebens ist Sterben-
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Im Leben wirst du Dinge bekommen - und lernen, dass du sie wieder verlieren wirst.
Im Leben werden Personen zu dir kommen - und sie werden wieder gehen.
Im Leben wirst du lernen zu leben - und sterben.
Der Sinn des Lebens ist ein Thema, dass von jedem erfragt wird, und niemand zu beantworten weiß. Denn es gibt keine Antwort. Es gibt nur Meinungen.
So ist meine Meinung über den Sinn des Lebens einfach. Leben ist Sterben. Gewinnen ist Verlieren. Kommen ist Gehen. Nichts ist in unserem Leben ewig, nichts gehört für immer uns, nichts bleibt immer bei uns. Zu erkennen, dass unser Dasein einen Anfang und ein Ende hat ist ernüchternd, aber realistisch.
Wenn wir erkennen, dass das, was wir besitzen, uns irgendwann verloren geht, löst sich unser starres Festhalten.
Wenn wir erkennen, dass die, die wir kennen, uns irgendwann verloren gehen, lässt uns unsere Bindungen mehr schätzen, aber auch erkennen, dass wir sie loslassen müssen, wenn es an der Zeit ist.
Wenn wir erkennen, dass wir eines Tages sterben müssen, erleichtert es unser Leben und nimmt uns die Angst, gibt uns Vertrauen und Zuversicht.
Es klingt traurig: Der Sinn des Lebens ist Sterben. Das ist es nicht. Allen Lebens ist der Tod vorherbestimmt. Es gibt einen Anfang, den wir kennen. Das Ende kennen wir nicht, wir wissen nur, dass es kommt.
Anfang und Ende sind aber nur zwei Begrenzungen. Was zwischen diesen Begrenzungen passiert, liegt in unserer Hand. Wer seine Grenzen kennt, der versteht es, grenzenlos zu werden.
Vielleicht müssen wir erst unseren Tod verstehen, um leben zu können, wie wir es wollen. Ein Leben ist geprägt durch Trauer, durch Angst, durch Zweifel, aber auch durch Freude, Liebe und Glück. Warum? Es gibt ein asiatisches Zeichen, welches sich Yin-Yang nennt. Yin und Yang sind Gegensätze, die sich doch gegenseitig im Gleichgewicht halten. Yin und Yang ist deshalb so faszinierend, weil es nicht nur die Gegensätze betrachtet, sondern auch ihre unmittelbare Verbundenheit und Abhängigkeit, also wird aus den zwei Extremen, das Ganze: der Kreis/ die Kugel. Wenn wir also nicht nur die Extreme unseres Lebens betrachten, sondern das Ganze, dann können wir unbeschwert sein, weil so etwas wie Bedeutung nicht mehr existiert.
Wir müssen in unserem Leben Prioritäten setzen. Wer bin ich? Was will ich? Wo will ich hin?
Wenn wir, gründend auf diesen Prioritäten, in den Tag hinein leben, wenn wir vertrauen und uns selbst bewusst sind...
Dann trägt jeder Schritt unseren Körper voran, und jeder Schritt bedingt den nächsten - und aus zwei Schritten werden Hundert und aus Hundert Tausend. Aus einem Schritt folgt eine Reise, die das Leben lang andauert. Wir kennen keinen festen Weg, und das ist es, was unser Leben spannend macht. Wir laufen, ohne zu wissen wohin - aber wir wissen, dass wir ankommen werden.
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-Der Sinn des Laufens ist das Ankommen-
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Freitag, 24. Februar 2012
Vollmondsturm.
Starke Welle, raue See,
Sternennächte, Wasserfee,
Windesfeder, wundergleich,
doch meine Haut fast sterbebleich.
Kühnes Ruder, weiße Gischt,
Lebensträume neu erfrischt,
warme Hände, kalter Kuss,
quält die Hoffnung bis zum Schluss.
Wo ist der Weg der nach mir schreit?
Wo ist der Weg ich bin bereit?
Schwaches Wort schon bald verblasst,
und das Heute stets gehasst,
im Dunkeln nur noch Fantasie,
die größte Lebensironie.
Wo ist der Weg der nach ihm schreit?
Wo ist der Weg, er ist bereit?
Starke Welle, raue See,
Vollmondnächte, Vier-Blatt-Klee,
Windesfeder, wundergleich,
das große Meer dörrt aus zum Teich.
Was du bist.
Genug der ausformulierten Schachtelsätze, genug der gehobenen, verwirrenden Sprache, bei der man am Ende genauso viel weiß, wie am Anfang des Textes. Ich will reden - so wie ich spreche und das tue ich jetzt. Zwar nur in meinem kranken Hirn, aber dabei hau ich kräftig in die Tasten.. (wollt ich nur mal gesagt haben.)
Ich weiß, du bist ein guter Mensch. Ja du. Egal, ob ich dich kenne, oder nicht. Denn alles, was du tust, tust du aus einem bestimmten Grund von dir aus. Es ist deine Absicht es zu tun, oder zu fühlen. Deshalb bist du ein guter Mensch. Ich bin nicht derjenige, der über die Taten Anderer eine Wertung abgibt, oder jemanden verurteilt. Urteile sind meistens so voreilig und unüberlegt gefällt wie sie überflüssig werden. Jeder ist wandelbar und jeder will gut sein. Jemand der sagt, dass er nicht gut sein will - weil er böse sein will von mir aus - will trotzdem gut sein, in dem, was er tut. Du bist ein authentischer Mensch. Aber ich will dir auch sagen, was du noch bist:
- Maskenträger
- Lügner
- Heuchler
..und das ist nicht schlimm, denn jeder ist es. Auch wenn wir es leugnen -> Heuchler. Auch wenn wir es abstreiten -> Lügner. Auch wenn wir es ignorieren -> Maskenträger.
Man sollte sich einmal "beleidigen" lassen, und sehen, was mit einem passiert. Wütend? Traurig? Skeptisch? Verzweifelt? Und warum? Weil dein kleines Egozentrum im Kopf sagt: "Ich bin doch was Besseres!" Und so entsteht ein Vergleich mit deiner Vorstellung von dir selbst mit einer Darstellung von einem anderen Menschen, der dich nicht glücklich macht. Allerdings muss man doch wissen, das weder Vorstellung noch Darstellung was mit der Realität zu tun haben. Vorstellungen sind von Meinungen verfälscht und Darstellungen sind von Meinungen verfälscht. Deshalb sollten wir uns darauf besinnen, wer wir sind. Vielleicht werden wir nüchtern und akzeptieren uns als den "letzten Idioten", "hässlichsten Dummkopf" oder einfach als nicht perfekt und fehlbar. So können wir auch akzeptieren, das wir uns im Alltag verstellen, nicht immer die Wahrheit sagen und auch manchmal andere Tatsachen vorgeben.
Und um Vergleichen im vornherein aus dem Weg zu gehen, werte ich nicht. Es ist mir scheißegal wer du bist, wie du aussiehst, was du tust... du bist ein guter Mensch und basta.
Ich meine -hey- wir kochen alle nur mit Wasser. Scheiß auf Andere und sei du selbst. Mach das, zu was du Bock hast, und lass dich nicht von irgendjemanden am Boden festketten, wenn du mal fliegen willst.
Wir sind doch unseres eigenen Glückes Schmied, genieße deine Lebenszeit.
... ich weiß, dass man das Meiste selbst schon weiß, aber manchmal brauch man nur jemanden, der es einem zurück ins Gedächtnis ruft ;)
Ich weiß, du bist ein guter Mensch. Ja du. Egal, ob ich dich kenne, oder nicht. Denn alles, was du tust, tust du aus einem bestimmten Grund von dir aus. Es ist deine Absicht es zu tun, oder zu fühlen. Deshalb bist du ein guter Mensch. Ich bin nicht derjenige, der über die Taten Anderer eine Wertung abgibt, oder jemanden verurteilt. Urteile sind meistens so voreilig und unüberlegt gefällt wie sie überflüssig werden. Jeder ist wandelbar und jeder will gut sein. Jemand der sagt, dass er nicht gut sein will - weil er böse sein will von mir aus - will trotzdem gut sein, in dem, was er tut. Du bist ein authentischer Mensch. Aber ich will dir auch sagen, was du noch bist:
- Maskenträger
- Lügner
- Heuchler
..und das ist nicht schlimm, denn jeder ist es. Auch wenn wir es leugnen -> Heuchler. Auch wenn wir es abstreiten -> Lügner. Auch wenn wir es ignorieren -> Maskenträger.
Man sollte sich einmal "beleidigen" lassen, und sehen, was mit einem passiert. Wütend? Traurig? Skeptisch? Verzweifelt? Und warum? Weil dein kleines Egozentrum im Kopf sagt: "Ich bin doch was Besseres!" Und so entsteht ein Vergleich mit deiner Vorstellung von dir selbst mit einer Darstellung von einem anderen Menschen, der dich nicht glücklich macht. Allerdings muss man doch wissen, das weder Vorstellung noch Darstellung was mit der Realität zu tun haben. Vorstellungen sind von Meinungen verfälscht und Darstellungen sind von Meinungen verfälscht. Deshalb sollten wir uns darauf besinnen, wer wir sind. Vielleicht werden wir nüchtern und akzeptieren uns als den "letzten Idioten", "hässlichsten Dummkopf" oder einfach als nicht perfekt und fehlbar. So können wir auch akzeptieren, das wir uns im Alltag verstellen, nicht immer die Wahrheit sagen und auch manchmal andere Tatsachen vorgeben.
Und um Vergleichen im vornherein aus dem Weg zu gehen, werte ich nicht. Es ist mir scheißegal wer du bist, wie du aussiehst, was du tust... du bist ein guter Mensch und basta.
Ich meine -hey- wir kochen alle nur mit Wasser. Scheiß auf Andere und sei du selbst. Mach das, zu was du Bock hast, und lass dich nicht von irgendjemanden am Boden festketten, wenn du mal fliegen willst.
Wir sind doch unseres eigenen Glückes Schmied, genieße deine Lebenszeit.
... ich weiß, dass man das Meiste selbst schon weiß, aber manchmal brauch man nur jemanden, der es einem zurück ins Gedächtnis ruft ;)
Mittwoch, 1. Februar 2012
Lebenszeichen.
Lebenszeichen sind nicht immer Wörter, kein Anruf, kein "Wie geht's dir?". Lebenszeichen sind auch manchmal nur Gedanken an einen Menschen aus purer Spontaneität, aus der Luft gegriffen - plötzlich ist er da, und er lebt.
Auch in ungreifbarer Weite erscheinen manche Menschen einem so, als würden sie vor dir stehen, millimeterweit weg von deiner Haut und du spürst ihre Wärme, Atem, Duft... Das sind Menschen, die schon einmal da waren. Nicht entfernt, sondern da. Die du gespürt hast, mehr als nur eine Sekunde. Nur daran erinnerst du dich. Das ist der Mensch.
Das, was man hatte - und - das, was man noch nie hatte. Sie hinterlassen völlig verschiedene Gefühle. Das, was ich noch nie hatte, das kenne ich nicht, das fühlte ich noch nicht. Doch die Sehnsucht nach dem, was ich schon hatte, ist so viel größer. Der schmale Grat zwischen Neugier und Sehnsucht ist die Erfahrung...
"Du wohnst in meiner Zukunft,
du lebst in meinem Jetzt -
So soll es sein."
Dienstag, 6. Dezember 2011
Vom Geben und Nehmen.
Und du nimmst mir meine Sehnsucht?
Verflucht seist du, Habgier Mensch!
Alles, was ich begehre entreißt du mir uns verschlingst es, tief, mit lachenden Augen und tröstender Hand.
Heuchelei! Diese Zwiespältigkeit verdirbt mein Lachen, vorher ungestört und herzlich - jetzt muss ich mit geballter Faust und schreiender Stille verweilen und tatenlos zusehen? Was sollte ich schon tun? Gegen deine Kraft kämpfe ich nicht an, denn ich weiß, ich bin schon verloren.
Tiefster Dank, Antagonist, wäre es nicht gut genug gewesen, zufrieden zu sein mit dem, was du besitzt? Lechzend nach mehr, kriechst du immer weiter in meinen Hass hinein!
Alles, was ich sage und fühle, in diesem Moment ist schlecht! Es ist momentan, es ist übertrieben, es ist zu viel!
Lass mir meine Welt, ich lass dir deine; doch greife nicht in meine ein, und hinterlasse nur trostlose Leere!
In welcher Geschichte bin ich Protagonist? In meiner? Schon lang nicht mehr! Ich bin nur ein Erzähler, dem es geschieht und versucht, dass was er erfährt, wiederzugeben. Protagonist ist mein Glück. Antagonist ist alles Andere. Vergib mir, wenn ich zornig bin und unbedächtig, aber ich will nicht immer das sein, was ich sein will.
Es ist eine Schande. Mehr als das. Es ist mein Unglück.
Verflucht seist du, Habgier Mensch!
Alles, was ich begehre entreißt du mir uns verschlingst es, tief, mit lachenden Augen und tröstender Hand.
Heuchelei! Diese Zwiespältigkeit verdirbt mein Lachen, vorher ungestört und herzlich - jetzt muss ich mit geballter Faust und schreiender Stille verweilen und tatenlos zusehen? Was sollte ich schon tun? Gegen deine Kraft kämpfe ich nicht an, denn ich weiß, ich bin schon verloren.
Tiefster Dank, Antagonist, wäre es nicht gut genug gewesen, zufrieden zu sein mit dem, was du besitzt? Lechzend nach mehr, kriechst du immer weiter in meinen Hass hinein!
Alles, was ich sage und fühle, in diesem Moment ist schlecht! Es ist momentan, es ist übertrieben, es ist zu viel!
Lass mir meine Welt, ich lass dir deine; doch greife nicht in meine ein, und hinterlasse nur trostlose Leere!
In welcher Geschichte bin ich Protagonist? In meiner? Schon lang nicht mehr! Ich bin nur ein Erzähler, dem es geschieht und versucht, dass was er erfährt, wiederzugeben. Protagonist ist mein Glück. Antagonist ist alles Andere. Vergib mir, wenn ich zornig bin und unbedächtig, aber ich will nicht immer das sein, was ich sein will.
Es ist eine Schande. Mehr als das. Es ist mein Unglück.
Sonntag, 4. Dezember 2011
Tausend Meilen.
Ich will heiraten - das Schöne.
Der Bund des Lebens, ihn eingehen, mit der Liebe.
Atmen das Gute, Denken das Positive,
und gleichzeitig ich selbst bleiben.
Ich will abraten - dem Hässlichen.
Den Fehler des Lebens, in verfluchen, mit Hass.
Verbrennen das Schlechte, Verbannen das Negative,
und gleichzeitig ich selbst bleiben.
Eigentlich will ich nur laufen.
Jeden Schritt mit Überzeugung auf festen Boden setzen - und das tausend Meilen lang.
Trotzdem will ich nicht nur laufen.
Ich will auch fliegen. Abheben vom Boden und in den Himmel hinaus.
Und dann rasten, wenn ich erschöpft bin vom Fliegen und Laufen.
Eigentlich will ich nur rasten.
Mit Überzeugung auf meinem Punkt beharren - und das tausend Jahre lang.
Trotzdem will ich nicht nur rasten.
Ich will auch ausrasten. Abheben von der Vernunft und in den Wahnsinn hinaus.
Und dann vernünftig sein, wenn ich erschöpft bin vom Wahn und dem Sinn.
Eigentlich will ich nur vernünftig sein.
Mich mit Überzeugung auf meinen Verstand verlassen - und das tausend Gedanken lang.
Trotzdem will ich nicht nur vernünftig sein.
Ich will auch leben. Abheben von der Sorge und in die Wahrheit hinaus.
Und dann aufhören, wenn ich erfüllt bin von Wahrheit und Leben.
Ich weiß nicht genau, was ich will.
Muss ich auch nicht.
Solang mich mein Atem vorantreibt.
Der Bund des Lebens, ihn eingehen, mit der Liebe.
Atmen das Gute, Denken das Positive,
und gleichzeitig ich selbst bleiben.
Ich will abraten - dem Hässlichen.
Den Fehler des Lebens, in verfluchen, mit Hass.
Verbrennen das Schlechte, Verbannen das Negative,
und gleichzeitig ich selbst bleiben.
Eigentlich will ich nur laufen.
Jeden Schritt mit Überzeugung auf festen Boden setzen - und das tausend Meilen lang.
Trotzdem will ich nicht nur laufen.
Ich will auch fliegen. Abheben vom Boden und in den Himmel hinaus.
Und dann rasten, wenn ich erschöpft bin vom Fliegen und Laufen.
Eigentlich will ich nur rasten.
Mit Überzeugung auf meinem Punkt beharren - und das tausend Jahre lang.
Trotzdem will ich nicht nur rasten.
Ich will auch ausrasten. Abheben von der Vernunft und in den Wahnsinn hinaus.
Und dann vernünftig sein, wenn ich erschöpft bin vom Wahn und dem Sinn.
Eigentlich will ich nur vernünftig sein.
Mich mit Überzeugung auf meinen Verstand verlassen - und das tausend Gedanken lang.
Trotzdem will ich nicht nur vernünftig sein.
Ich will auch leben. Abheben von der Sorge und in die Wahrheit hinaus.
Und dann aufhören, wenn ich erfüllt bin von Wahrheit und Leben.
Ich weiß nicht genau, was ich will.
Muss ich auch nicht.
Solang mich mein Atem vorantreibt.
Sonntag, 27. November 2011
Ergebe dich.
Ergebe dich dem Leben, denn es wird wissen, was mit dir zu tun ist. Lasse dich leiten, dich treiben auf einem Fluss der dich ohne Anstrengung zum Meer führt. Das Atmen und das Hören, das Sehen und das Riechen, das Spüren und das Fühlen, verlasse dich auf das, was du kannst und nicht auf das, was du denkst zu können. Es ist so leicht, zu leben - leicht wie das Atmen selbst und doch vertraust du nicht.
Das Misstrauen entspringt aller Zweifel am Loslassen.
Zweifel über das Ansehen, den Erfolg, den Reichtum? Zweifel am Unbekannten? Warum machst du dir Sorgen um Dinge, die nicht existieren? Das Denken - des Menschen größte Fähigkeit und größter Fluch. Hinfort damit! Hinweg aus deiner Bewusstheit - du sollst nicht abgelenkt werden. Dein Ego ist hungrig und unersättlich, wie ein schwarzes Loch inmitten deines Geistes. Dein Ego sagt: "ICH!" - es will besitzen, es will abgrenzen, es will rationalisieren - es will das Leben von dir trennen!
Den Weg deines Lebens zu finden, heißt, dich von deinem ICH zu lösen.
Selbst als Kleinkind sagtest du: "Meine!" und das Ego wächst in dir heran, wie ein giftiger Keim, eine Droge, von der du immer mehr und mehr brauchst, die dich zerstört bis zum letzten Atemzug und dich niederringt, wenn du versuchst dich ihr zu entreißen! Zum Leben zurückzukehren, heißt, zu vergessen, was du erlerntest. Ein harter Entzug, schwerer als alles andere, doch belohnender, als alles, was du dir erträumst. Vergiss dein ICH, und du wirst zu leben anfangen.
Und -oh mein Gott - ich höre mich an, wie ein Prediger einer Sekte, und ich sage dir, es ist schlimmer als das. Gegen Andere zu kämpfen ist immer einfacher, als gegen dich selbst zu kämpfen. Diese Worte sind so viel gefährlicher, als irgendwelche Predigen ideologischer Möchtegern-Diktatoren, nein sie sind so gefährlich, weil sie leicht zu befolgen sind, und keine Nachteile bieten, wenn du dich darauf einlässt. Sie sind so gefährlich, dass du einsehen wirst, dass es da keine Gefahr gibt, sondern nur Wahrheit. Für diese Egoisten sind es Gefahren, denn sie führen weg vom Ego, und das wollen sie nicht, diese Viren in deinem Kopf wollen nicht, dass du sie vergisst, denn sie wollen ja wirksam bleiben. Es wird dir sogar soweit die Sicht vernebeln, dass du nicht erkennst, dass alles, was du suchst schon da ist.
Du wirst nicht wissen, wie man lebt, weil du schon längst lebst!
Du wirst dich Selbst nicht begreifen, weil du unendlich bist!
Du bist nicht nur ein Gedanke, den du verstehen kannst - du bist das Alles, der Hintergrund, das Alpha und das Omega, du bist dein Leben! Dein Verstand und dein Ego wird immer etwas suchen, was er verstehen kann, doch du selbst agierst im Hintergrund und bist nicht greifbar für deinen Geist - denn du bist der Geist. Ohne Spiegel wirst du dich selbst nicht sehen können, weil du der Sehende bist, was nicht heißt, dass du dir einen Spiegel suchen sollst, denn reflektieren heißt wieder verstehen wollen.
Wenn du glaubst, etwas zu sein, hörst du auf, etwas zu werden.
Ich habe aufgehört, zu lesen, und angefangen eigene Wort zu bilden, denn es war nicht etwas, was man lernen oder sich einprägen kann, sondern etwas, das man sich aneignen muss.
Vertraue dem Leben, und fang an zu leben.
Das Misstrauen entspringt aller Zweifel am Loslassen.
Zweifel über das Ansehen, den Erfolg, den Reichtum? Zweifel am Unbekannten? Warum machst du dir Sorgen um Dinge, die nicht existieren? Das Denken - des Menschen größte Fähigkeit und größter Fluch. Hinfort damit! Hinweg aus deiner Bewusstheit - du sollst nicht abgelenkt werden. Dein Ego ist hungrig und unersättlich, wie ein schwarzes Loch inmitten deines Geistes. Dein Ego sagt: "ICH!" - es will besitzen, es will abgrenzen, es will rationalisieren - es will das Leben von dir trennen!
Den Weg deines Lebens zu finden, heißt, dich von deinem ICH zu lösen.
Selbst als Kleinkind sagtest du: "Meine!" und das Ego wächst in dir heran, wie ein giftiger Keim, eine Droge, von der du immer mehr und mehr brauchst, die dich zerstört bis zum letzten Atemzug und dich niederringt, wenn du versuchst dich ihr zu entreißen! Zum Leben zurückzukehren, heißt, zu vergessen, was du erlerntest. Ein harter Entzug, schwerer als alles andere, doch belohnender, als alles, was du dir erträumst. Vergiss dein ICH, und du wirst zu leben anfangen.
Und -oh mein Gott - ich höre mich an, wie ein Prediger einer Sekte, und ich sage dir, es ist schlimmer als das. Gegen Andere zu kämpfen ist immer einfacher, als gegen dich selbst zu kämpfen. Diese Worte sind so viel gefährlicher, als irgendwelche Predigen ideologischer Möchtegern-Diktatoren, nein sie sind so gefährlich, weil sie leicht zu befolgen sind, und keine Nachteile bieten, wenn du dich darauf einlässt. Sie sind so gefährlich, dass du einsehen wirst, dass es da keine Gefahr gibt, sondern nur Wahrheit. Für diese Egoisten sind es Gefahren, denn sie führen weg vom Ego, und das wollen sie nicht, diese Viren in deinem Kopf wollen nicht, dass du sie vergisst, denn sie wollen ja wirksam bleiben. Es wird dir sogar soweit die Sicht vernebeln, dass du nicht erkennst, dass alles, was du suchst schon da ist.
Du wirst nicht wissen, wie man lebt, weil du schon längst lebst!
Du wirst dich Selbst nicht begreifen, weil du unendlich bist!
Du bist nicht nur ein Gedanke, den du verstehen kannst - du bist das Alles, der Hintergrund, das Alpha und das Omega, du bist dein Leben! Dein Verstand und dein Ego wird immer etwas suchen, was er verstehen kann, doch du selbst agierst im Hintergrund und bist nicht greifbar für deinen Geist - denn du bist der Geist. Ohne Spiegel wirst du dich selbst nicht sehen können, weil du der Sehende bist, was nicht heißt, dass du dir einen Spiegel suchen sollst, denn reflektieren heißt wieder verstehen wollen.
Wenn du glaubst, etwas zu sein, hörst du auf, etwas zu werden.
Ich habe aufgehört, zu lesen, und angefangen eigene Wort zu bilden, denn es war nicht etwas, was man lernen oder sich einprägen kann, sondern etwas, das man sich aneignen muss.
Vertraue dem Leben, und fang an zu leben.
Donnerstag, 10. November 2011
R.I.P.
Ich habe es gesehen, wie die Vergangenheit eines vergangenen Menschen meine Zukunft verändern kann. Es war nichts, dass ich hörte, wohl eher das, was ich las.
Große Kämpfer sind meist die friedfertigsten Menschen. Denn wer weiß, was Kampf oder Krieg bedeutet, sehnt sich nicht nach ihm. Ein Mensch sehnt nicht nach dem Tod. Krieg kann zwischen zwei Personen ausgetragen werden. Beide finden Frieden, einer im Tod. Kampf ist etwas ehrenhaftes, auch wenn nicht immer fair. Diese Ehre liegt in der Konsequenz und dem Entschluss. Doch ich muss nicht den Krieg erklären.
Der Inhalt dieser Worte bringt mich zum Lächeln. Vielleicht, weil ich sie mit einer Situation eines Menschen verbinde, der nicht mehr unter den Lebenden weilt. Vielleicht aber ist es auch diese treffende, direkte Art von Wahrheit.
Ein Krieger, der nach Frieden sehnt, wird um des Friedens Willen sein Schwert erheben.
Ein Sturm, der nach Stille sehnt, wird um der Stille Willen wehen.
Ein Feuer, das nach Kälte sehnt, wird um der Kälte Willen verbrennen.
Der Gegensatz zwischen seiner Aufgabe und seinem Wunsch macht ihn willensstark und unerbittlich.
Und so sehnt sich alles nachdem, was es nicht ist. Wie Plus- und Minuspol ziehen sich die Gegensätze an und verschmelzen letztendlich zu einem Ganzen. In einem Ganzen gibt es keine Gegensätze mehr, nur noch Vollkommenheit und in Vollkommenheit sehnt sich nichts mehr zur Trennung. Yin-Yang, um es einmal anzudeuten was ich meine. Natürlich ist das jetzt ziemlich philosophisch und ziemlich asiatisch, aber wer sagt denn, dass wir uns nicht einmal auf etwas einlassen können? Akzeptieren, was anders ist und es hinnehmen, es begleiten und verfolgen, um herauszufinden was es ist. Diese schwarz-weiße Kugel ist eine Verallgemeinerung für alle Extreme, die sich ergänzen, und zusammen vollkommen sind:
Glück und Unglück - wird Gefühl,
Tod und Leben - wird Existenz,
Tag und Nacht - wird Zeit,
Richtig und Falsch - wird Perspektive.
Nur wer jede einzelne "Kugel" annimmt, ganz nimmt, der wird sie verstehen und akzeptieren. Der wird wissen was Zeit, Existenz, Gefühl oder Perspektive bedeutet, was es ist. Der Mensch denkt immer, er könne alles messen. Zeit teilt er in Sekunden, Gefühl scheint er eindeutig festzulegen, Existenz ist entweder, oder, Perspektive wird relativiert. Der Mensch glaubt immer alles verstehen zu müssen. Nein, er muss es nur annehmen. Denn es ist alles schon da.
Ruhe in Frieden.
"Die größte Sehnsucht eines Kriegers ist Frieden."Es sind Worte, die mich nachdenklich machen. Die Bestimmung eines Kriegers, was ist sie? Um so viel zu sagen: der Krieger, um den es sich handelt ist ein Samurai: Kämpfer mit Hingabe und Ehre, aus Überzeugung. Dem Wort "Krieger" nach, ist er bestimmt Krieg zu führen. Aber muss die Bedeutung eines Wortes nicht gleich seine Bestimmung sein. Der Krieg ist nicht die Bestimmung des Kriegers. Seine Bestimmung ist Frieden, und er findet ihn.
Große Kämpfer sind meist die friedfertigsten Menschen. Denn wer weiß, was Kampf oder Krieg bedeutet, sehnt sich nicht nach ihm. Ein Mensch sehnt nicht nach dem Tod. Krieg kann zwischen zwei Personen ausgetragen werden. Beide finden Frieden, einer im Tod. Kampf ist etwas ehrenhaftes, auch wenn nicht immer fair. Diese Ehre liegt in der Konsequenz und dem Entschluss. Doch ich muss nicht den Krieg erklären.
Der Inhalt dieser Worte bringt mich zum Lächeln. Vielleicht, weil ich sie mit einer Situation eines Menschen verbinde, der nicht mehr unter den Lebenden weilt. Vielleicht aber ist es auch diese treffende, direkte Art von Wahrheit.
Ein Krieger, der nach Frieden sehnt, wird um des Friedens Willen sein Schwert erheben.
Ein Sturm, der nach Stille sehnt, wird um der Stille Willen wehen.
Ein Feuer, das nach Kälte sehnt, wird um der Kälte Willen verbrennen.
Der Gegensatz zwischen seiner Aufgabe und seinem Wunsch macht ihn willensstark und unerbittlich.
Und so sehnt sich alles nachdem, was es nicht ist. Wie Plus- und Minuspol ziehen sich die Gegensätze an und verschmelzen letztendlich zu einem Ganzen. In einem Ganzen gibt es keine Gegensätze mehr, nur noch Vollkommenheit und in Vollkommenheit sehnt sich nichts mehr zur Trennung. Yin-Yang, um es einmal anzudeuten was ich meine. Natürlich ist das jetzt ziemlich philosophisch und ziemlich asiatisch, aber wer sagt denn, dass wir uns nicht einmal auf etwas einlassen können? Akzeptieren, was anders ist und es hinnehmen, es begleiten und verfolgen, um herauszufinden was es ist. Diese schwarz-weiße Kugel ist eine Verallgemeinerung für alle Extreme, die sich ergänzen, und zusammen vollkommen sind:
Glück und Unglück - wird Gefühl,
Tod und Leben - wird Existenz,
Tag und Nacht - wird Zeit,
Richtig und Falsch - wird Perspektive.
Nur wer jede einzelne "Kugel" annimmt, ganz nimmt, der wird sie verstehen und akzeptieren. Der wird wissen was Zeit, Existenz, Gefühl oder Perspektive bedeutet, was es ist. Der Mensch denkt immer, er könne alles messen. Zeit teilt er in Sekunden, Gefühl scheint er eindeutig festzulegen, Existenz ist entweder, oder, Perspektive wird relativiert. Der Mensch glaubt immer alles verstehen zu müssen. Nein, er muss es nur annehmen. Denn es ist alles schon da.
Ruhe in Frieden.
Sonntag, 30. Oktober 2011
Die Welt.
Es ist mir alles egal.
Ob morgen die Welt untergeht, ob mich die Welt ausspioniert, ob die Welt verdummt oder die Welt so sein wird, wie man sie sich erhofft. Denn schließlich ist "die Welt" meistens nur eine Metapher für "die Menschheit". Diese Arroganz... Die Menschen bezeichnen sich als die Welt und das non plus ultra allen Lebens, das hier auf dem Planeten existiert. Wie wichtig der Mensch wohl wäre, wenn es keine Pflanzen und Tiere mehr gäbe, die ihn versorgen und ihn am Leben halten. Nein, diese hochmoderne, technisierte, ignorante "Welt" kann mir gestohlen bleiben. Was mir am Herzen liegt ist doch der Mensch! Schließlich ist er Teil dieser Natur! Der Mensch ist ein Meisterwerk -ja - aber eine Rose auch, und eine hässliche Kröte auch! Das Leben ist doch das Meisterwerk! Der Mensch hat sich im Laufe der Zeit entstellt! Er grenzt sich immer weiter von allem anderen Lebendigen ab, was hier auf der Erde neben ihm existiert, und damit immer mehr von seinem Glück. Er nennt sich "Evolution" oder "Revolution"... für mich eher eine Re-Evolution. Den Fortschritt sieht er immer mehr in der Technik und im Wissen. Mit jedem Schritt nach vorn, geht er gleichzeitig zwei zurück - in Menschlichkeit und Natürlichkeit. Was will der Mensch wissen, was nicht schon vor tausend Jahren da war?
Das Wissen liegt vor unseren Augen und nicht in unserem Kopf!
Der Fortschritt liegt in unserem Herzen und nicht in der Technik!
Es gibt kein besseres Wissen, als die Erfahrung; es gibt keinen besseren Fortschritt als Erkenntnis.
Und der Mensch ist besessen von Vergleichen! Er fühlt sich ständig wertvoller oder wertloser durch Vergleiche. Vergleiche sind Verfechter des Egos!
Unser Ego ist so grausam.
Deshalb ist mir alles egal. Ich versuche, alle Vergleiche, die ich packen kann, hinter mich zu werfen; alle Sorgen des Alltags auszublenden. Soll die Menschheit doch untergehen! Die Welt an sich wird es nicht. Und der Mensch stellt vielleicht noch Material bereit, aus dem ein nicht so intellektuelles Wesen erschaffen werden kann. Es ist egal, was morgen passiert. "The present is a present." -> Es ist nur das entscheidend, was JETZT vor unseren Augen liegt, denn es liegt in unserer Hand!
Over and out.
Ob morgen die Welt untergeht, ob mich die Welt ausspioniert, ob die Welt verdummt oder die Welt so sein wird, wie man sie sich erhofft. Denn schließlich ist "die Welt" meistens nur eine Metapher für "die Menschheit". Diese Arroganz... Die Menschen bezeichnen sich als die Welt und das non plus ultra allen Lebens, das hier auf dem Planeten existiert. Wie wichtig der Mensch wohl wäre, wenn es keine Pflanzen und Tiere mehr gäbe, die ihn versorgen und ihn am Leben halten. Nein, diese hochmoderne, technisierte, ignorante "Welt" kann mir gestohlen bleiben. Was mir am Herzen liegt ist doch der Mensch! Schließlich ist er Teil dieser Natur! Der Mensch ist ein Meisterwerk -ja - aber eine Rose auch, und eine hässliche Kröte auch! Das Leben ist doch das Meisterwerk! Der Mensch hat sich im Laufe der Zeit entstellt! Er grenzt sich immer weiter von allem anderen Lebendigen ab, was hier auf der Erde neben ihm existiert, und damit immer mehr von seinem Glück. Er nennt sich "Evolution" oder "Revolution"... für mich eher eine Re-Evolution. Den Fortschritt sieht er immer mehr in der Technik und im Wissen. Mit jedem Schritt nach vorn, geht er gleichzeitig zwei zurück - in Menschlichkeit und Natürlichkeit. Was will der Mensch wissen, was nicht schon vor tausend Jahren da war?
Das Wissen liegt vor unseren Augen und nicht in unserem Kopf!
Der Fortschritt liegt in unserem Herzen und nicht in der Technik!
Es gibt kein besseres Wissen, als die Erfahrung; es gibt keinen besseren Fortschritt als Erkenntnis.
Und der Mensch ist besessen von Vergleichen! Er fühlt sich ständig wertvoller oder wertloser durch Vergleiche. Vergleiche sind Verfechter des Egos!
- Mann1 besitzt eine Mietwohnung mit 62 m². Mann2 kauft sich, dank seines Vermögens, eine 235,85 m² große Villa und ist glücklich. Warum? Nicht, weil er ein schönes Haus hat, nein! Er ist glücklich, weil er ein größeres Haus hat, als Mann1 auch, wenn er diesen nicht kennt. Und wie armselig müsste sich Mann2 dann fühlen, wenn neben ihn ein Großunternehmer Mann3 einen 400 m² großen Palast baut?
- Ein Einäugiger sieht tagein tagaus Menschen mit zwei Augen und beneidet diese. Plötzlich läuft ein Blinder neben ihm vorbei. Der Einäugige tröstet sich: "Mir geht es wenigstens noch besser, als diesem Blinden da. Der kann überhaupt nichts sehen." ... vielleicht bleibt aber dem Blinden so mancher schreckliche Anblick auf dieser bösen Welt erspart.
Unser Ego ist so grausam.
Deshalb ist mir alles egal. Ich versuche, alle Vergleiche, die ich packen kann, hinter mich zu werfen; alle Sorgen des Alltags auszublenden. Soll die Menschheit doch untergehen! Die Welt an sich wird es nicht. Und der Mensch stellt vielleicht noch Material bereit, aus dem ein nicht so intellektuelles Wesen erschaffen werden kann. Es ist egal, was morgen passiert. "The present is a present." -> Es ist nur das entscheidend, was JETZT vor unseren Augen liegt, denn es liegt in unserer Hand!
Over and out.
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